INTERNATIONALES THEATERINSTITUT / MIME CENTRUM BERLIN

MEDIATHEK

FÜR TANZ

UND THEATER

MCB-DV-7268

2Points

Beschreibung

Die in Berlin lebende griechische Choreographin Stella Zannou beschäftigt sich in "2Points" mit der
physischen Interpretation des Gefühls, den eigenen Entscheidungen in die Falle gegangen zu sein. "2Points"
setzt sich mit inneren Kräften auseinander, die einen Menschen dazu bewegen, eigene Wege zu gehen und
seinen Wünschen und Vorstellungen eine Stimme zu verleihen. Das Duett changiert zwischen dem
Unterbewussten und der bewussten Wahrnehmung, spielt mit der Rollenverteilung der beiden TänzerInnen
und verhandelt dabei den Konflikt zwischen Wunsch und Realität, zwischen Vergangenem und
Gegenwärtigem.
Stella Zannou studierte Zeitgenössischen Tanz und Choreographie in Athen (Greek State School, American
College of Greece) und London (London College of Dance und London Studio Centre). Als Tänzerin war sie
unter anderem für Johannes Wieland, Maya M. Carrol (nee Lipsker), Clint Lutes, Richard Siegal, Athina
Vahla, M. Klien, Kunst-stoff (Yannis Antoniou), Editta Braun, Apostolia Papadamaki, Haris Mandafounis, K.
Mixos, Prosxima Dance Company und Walter Bickmann tätig. Sowohl als Tänzerin wie auch als
Choreographin erhielt sie zahlreiche Preise, von der Zeitschrift ballettanz/ Tanz wurde sie 2003 von Katja
Werner und 2010 von Arnd Wesemann in die Auswahl zur "Tänzerin des Jahres" nominiert. 2006 gründete
sie die Smack Dance Company in Athen, ihre Arbeiten wurden bei zahlreichen Festivals im In- und Ausland
gezeigt. 2012 choreographierte Stella Zannou "Parts of me" mit der Company "Bodhi Projekt" am SEAD in
Salzburg. Anfang 2014 erarbeitete sie mit den Tänzern des Tanztheaters am Staatstheater Kassel die
Choreographie "... the time after", die derzeit im Rahmen des dreigeteilten Abends "100.000 superstars"
zusammen mit Choreographien von Helge Letonja und Johannes Wieland am Opernhaus Kassel gezeigt
wird.
Alexander Carrillo, in Bogota (Kolumbien) geboren, studierte Zeitgenössischen Tanz an der
Kunsthochschule (ASAB) in Bogota und setzte sein Tanzstudium an der Folkwang Hochschule in Essen,
sowie - im Rahmen eines Erasmussemesters - an der ArtEZ in Arnhem fort. In eigenen Choreographien
thematisierte er die ästhetische Reflexion des "Hässlichen" und das Verhältnis "Künstler - Zuschauer". 2012
lancierte er das "DREIZIG" Festival in Berlin. Alexander Carrillo war Mitbegründer von "Damagua" in
Kolumbien und arbeitete mit namhaften Choreographen und Ensembles wie Charles Vodoz, Jérôme Bel,
Mark Sieczkarek, Henrietta Horn, Malou Airaudo, Rodolpho Leoni, Theater der Klänge, cie. toula limnaios,
Fors Works (Copenhagen) und Veronica Santiago Moniello.

[Quelle: Abendzettel]

frm

Choreographie
Darsteller
Stella Zannou, Alexander Carrillo Ahumada (Die Premiere 2013 wurde kreiert und performed mit dem Tänzer Eldon Pulak)
Standorte
MCB
Aufnahmedatum
Samstag, 24. Mai 2014
Orte
Stadt
Berlin
Land
Deutschland
Kamera
Walter Bickmann
Länge
32 min