what moves moves ist die zweite Zusammenarbeit der Tänzerin Christina Ciupke und des Musikers Boris Hauf. Ausgangspunkt unseres Dialogs ist die Auseinandersetzung mit ästhetischen Wahrnehmungen in Tanz und Musik. Wir untersuchen einen Raum im Raum, in dem durch Klang und Bewegung Dynamik verdichtet und die Balance der beiden Medien befragt wird. Klang schafft zwangsläufig einen Raum der gleichzeitig und in jeder Hinsicht ein Produkt von Interaktion zwischen Zuschauer/Zuhörer und Objekt/Klangquelle ist und darüber hinaus eine dritte Komponente mit einbezieht: einen Zustand der ein Produkt von Zeit, Kontext, Erwartung und Erinnerung ist.
In what moves moves etablieren wir eine spezifische Situation, in der ein physisches Objekt im Raum aus verschiedenen Perspektiven und auf unterschiedlichen sinnlichen Ebenen wahrgenommen werden kann. Dieses Objekt besitzt auditive und kinästhetische Eigenschaften und verändert seine Erscheinungsformen Der Besucher wird eingeladen sich in eine Situation zu begeben, in der die Möglichkeit besteht die Wahrnehmung zwischen dem Moment des Betrachtens / Zuhörens und dem Moment der Entstehung des soeben Wahrgenommenen pendeln zu lassen. Mehr noch als im Raum bewegt sich die Wahrnehmung auf einer Zeitachse. Vergangenheit und Gegenwart, Kreieren und Rezipieren verschmelzen in der persönlichen Erfahrung.
Performance: Christina Ciupke
Komposition/Musik: Boris Hauf
Licht: Mehdi Toutain-Lopez
Bühnenkonstruktion: Bodo Herrmann
Kostüme: Nina Kramer
Produktionsleitung: Barbara Greiner
Assistenz: Anne Schuh
Eine Produktion von Christina Ciupke, gefördert durch die Kulturverwaltung des Berliner Senats.
Diese Aufnahme ist vermutlich die Dokumentation einer Probe, die am selben Tag wie die Aufführung gefilmt wurde. Die Aufführing ist unter der Signatur MCB-DV-7034 verfügbar
[mt]
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