INTERNATIONALES THEATERINSTITUT / MIME CENTRUM BERLIN

MEDIATHEK

FÜR TANZ

UND THEATER

MCB-SV-315

Tatjana Gsovsky. Ein Leben für den Tanz

Autorenschaft
Beschreibung

Tatjana Gsovsky war eine überragende Gestalt des Balletts in Deutschland nach 1945: Sie definierte den klassischen Tanz neu. Zwanzig Jahre lang, bis zur Mitte der 1960er Jahre, dominierten ihre choreografischen Schöpfungen die deutsche Tanzszene. Sie war eine der einflussreichsten Lehrerinnen der deutschen Tänzergeneration nach dem 2. Weltkrieg. Sie schuf zahlreiche Choreografien, die in die Geschichte des Balletts eingegangen sind. Gsovskys Werke vereinten klassisches Ballett, Elemente des expressionistischen Tanzes und Erkenntnisse der Psychologie zu einer vorwärtsweisenden Synthese. Sie arbeitete für ihre Kreationen zusammen mit der Komponisten-Avantgarde ihrer Zeit ' u.a. Luigi Nono, Hans Werner Henze, Boris Blacher, Max Baumann und Giselher Klebe.

Ausschnitte aus u.a. "Bolero", "Orpheus", "Begegnung mit der Sphinx", "Romeo und Julia", "Labyrinth der Wahrheit", "Raimonda", "Defilee der Elevinnen", "Tristan"

Regie
Choreographie
Darsteller
Gert Reinholm, Nele Hertling, Klaus Beelitz, Sabine Roth, Klaus Geitel, Tatjana Gsovsky, Rudolph Holz, Hans Werner Hinze, Konstanze Vernon
Standorte
MCB
Aufnahmedatum
2001
Orte
Stadt
Berlin
Land
D
Kamera
Hermann Dernbecher
Länge
30 min
Schlagworte