INTERNATIONALES THEATERINSTITUT / MIME CENTRUM BERLIN

MEDIATHEK

FÜR TANZ

UND THEATER

MCB-DV-5533

all of a sudden (Ausschnitt)

Autorenschaft
Beschreibung

„all of a sudden“ ist ein Stück, das die Mechanismen des Geschichtenerzählens und die Faszination der Zuhörer für das Leben anderer Menschen untersucht. In dieser Weise unternimmt es den Versuch, den menschlichen Körper als Träger des Erzählens herzunehmen. Er besitzt die Fähigkeit für Aktion. Dinge, die in ihm geschehen kann er nach außen in den Raum tragen.
Es ist vor allem eine Suche nach dem entscheidenden Moment, in dem eine Situation oder Handlung beginnt, das Aufzeigen der unterschiedlichen möglichen Verläufe, die letztendlich immer zu einem Ende gelangen. Es stützt sich auf die Momente, welche mit Erwartungen gefüllt sind. Die Darsteller formen Landschaften, die nach einer Weiterentwicklung verlangen und beschreiben Menschen, die ein Teil des Geschehens darstellen.
Stets mit einem Hauch Ironie versehen, erzählen diese Bilder Geschichten unserer Zeit mit all den Ängsten über die Zukunft der Gesellschaft, vom Gefühl der Unsicherheit in den Leuten, ihrer Angst vor Terror oder den Klimakatastrophen. Ein Raum wird kreiert, in dem die Realität bestätigt und hinterfragt wird und wo Fantasie und Vorstellungen erweitert, ja sogar übertrieben werden.
„all of a sudden“ ist genau der Zeitpunkt, wenn nichts mehr so ist wie es war.

(Quelle: ada Studio Abendzettel)

Choreographie
Darsteller
Vincent Bozek, Nefeli Skarmea, Nina Wehnert
Standorte
MCB HZT
Reihe
Aufnahmedatum
Sonntag, 20. März 2011
Orte
Stadt
Berlin
Land
Deutschland
Kamera
Walter Bickmann
Länge
24 min