Ein Stück über Oskar Schlemmer (in französicher Sprache).
„Der zeitgenössische Choreograf Daniel Dobbels ließ sich in seinem Stück ‚Est-ce-ce que ce qui est loin s’loin de l'être humain?‘ von der Arbeit des legendären deutschen Choreografen der Bauhaus-Szene der 1920er Jahre, Oskar Schlemmer, inspirieren.
Das von Brigitte Asselineau, Raphaël Cottin und Yarmo getanzte Trio ist Annäherung und eine Art Cutaway von Oskar Schlemmers malerischem und choreografischem Schaffen.
Das Stück ist, aber immer auf indirekte und anspielungsreiche Weise, inspiriert vom Körper, dem Raumgefühl und vor allem von der Zeit, die dem Schöpfer des ‚Triadischen Balletts‘ Oskar Schlemmer eigen ist. Diese Zeit ist einzigartig: Sie scheint bewegungsunfähig, konzentriert aber auch eine Fülle von sehr reinen, sehr definierten Bewegungen und Gesten, deren Geschwindigkeiten von den Körpern selbst abgeleitet werden. Diese von Schlemmer tief reflektierte Geometrie ist immer bedroht von einer dumpfen Zersetzung, von einer Form der Vergänglichkeit, von einer Störung des Raumes, die seine Malerei dem Auge vor Augen führte, die aber seine Szenografien heraufbeschworen. Dieser Ansatz ist diesem informellen Hintergrund verpflichtet und verbindet ihn als notwendigen Kontrapunkt, fast auf dramaturgischer Ebene, zum Verständnis dieser Arbeit.“ (www.lamachine-labkine.com)
CHOREOGRAPHIE: Daniel Dobbels
TANZEN: Brigitte Asselineau, Raphaël Cottin, Raphaël Soleilhavoup
KOSTÜME: Mathilde Méchin
LICHTER: Françoise Michel
SOUND-REGIE: Boris Molinié
MUSIK:
[msb]
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