INTERNATIONALES THEATERINSTITUT / MIME CENTRUM BERLIN

MEDIATHEK

FÜR TANZ

UND THEATER

MCB-DV-12825

The Infinite Gesture

Autorenschaft
Beschreibung

A journey into the realm of interconnectedness: The new performance “The Infinite Gesture” by Ixchel Mendoza Hernández, which premieres at Radialsystem in mid-December, explores the transformative power of touch, connection and empathy. From the sensitive gesture of touch grows a deeply intertwined choreographic landscape in which three performers encounter each other and pose questions about our social co-existence. In “The Infinite Gesture”, they investigate different perspectives on coming-into-connection: From skin-to-skin contact to symbolic, metaphysical and societal dimensions of being together. In this performance, Ixchel Mendoza Hernández makes tangible the potential of touch to shift power hierarchies, dependencies and care and seeks alternative narratives for this network of relationships. 

For many years, Berlin-based choreographer and performer Mendoza Hernández has been exploring a phenomenon that she calls “Visual Ghost” – a continuously changing consciousness of perception and inner virtuality. In a world where visible and invisible, subjective and objective realities are closely interwoven, she investigates how the immaterial and the invisible can become “present” through physical experience. Using choreographic tools, she examines how we can reconstruct and reshape perceptual realities.

“The Infinite Gesture” will premiere at Radialsystem as part of the :LOVE: cooperation between Tanzfabrik Berlin and Radialsystem. With the initiative “Radialsystem ♥ Tanzfabrik”, the two institutions are working together to improve the labor and presentation conditions of dance professionals in Berlin.



/ CAST & CREDITS /

CONCEPT, CHOREOGRAPHY, TEXT AND PERFORMANCE: Ixchel Mendoza Hernández
PERFORMANCE AND CO-CREATION: Sebastian Elias Kurth, Emeka Ene
SOUND AND MUSIC: Hyewon Suk
LIGHT: Annegret Schalke
STAGE DESIGN: Dora Đurkesac
STAGE AND TECHNICAL ASSISTANCE: Louise Wach
COSTUME: Malena Mondéer
DRAMATURGY: Jenny Mahla
PROCESS SUPPORT FOR PERCEPTIVE PEDAGOGY BDM: Joséphine Evrard
PRODUCTION: M.i.C.A.
DISTRIBUTION: Tammo Walter
AUDIO DESCRIPTION TEXT AND EDITING: Swantje Henke, Gerald Pirner


A production by Ixchel Mendoza Hernández, in co-production with Radialsystem and Tanzfabrik Berlin.  
With the kind support of Something Great – Zentrum für Internationale Zeitgenössische Darstellende Künste, Ruhner Berge and Werkstatt für Darstellende Künste e.V..
Funded by the Hauptstadtkulturfonds.









// DEUTSCH //



Eine Reise in das Reich der Verbundenheit: Die neue Performance „The Infinite Gesture“ von Ixchel Mendoza Hernández, die Mitte Dezember im Radialsystem Premiere feiert, erforscht die transformative Kraft von Berührung, Verbindung und Empathie. Aus der sensiblen Geste der Berührung entsteht eine ineinander verschlungene choreografische Landschaft, in der sich drei Performer*innen begegnen und Fragen nach unserem sozialen Miteinander stellen. Sie untersuchen in „The Infinite Gesture“ verschiedene Perspektiven des In-Verbindung-Kommens, von Haut-zu-Haut Kontakt bis zu symbolischen, metaphysischen und gesellschaftspolitischen Dimensionen des Zusammenseins. Ixchel Mendoza Hernández lässt in der Performance das Veränderungspotential von Berührungen in Bezug auf Machtstrukturen, Abhängigkeit und Fürsorge erfahrbar werden und sucht nach alternativen Erzählungen für dieses Beziehungsgeflecht.

Die in Berlin lebende Choreografin und Performerin Mendoza Hernández erforscht seit vielen Jahren ein Phänomen, das sie „Visual Ghost“ nennt – ein sich ständig wandelndes Bewusstsein von Wahrnehmung und innerer Virtualität. In einer Welt, in der das Sichtbare und das Unsichtbare, subjektive und objektive Realitäten eng verwoben sind, untersucht sie, wie das Immaterielle, Unsichtbare durch körperliche Erfahrung „gegenwärtig“ werden kann. Mit choreografischen Mitteln setzt sie sich damit auseinander, wie wir Wahrnehmungsrealitäten rekonstruieren und umgestalten können.

„The Infinite Gesture“ kommt im Rahmen der :LOVE:-Kooperation zwischen Tanzfabrik Berlin und Radialsystem in den Räumen des Radialsystems zur Uraufführung. Mit der Initiative „Radialsystem ♥ Tanzfabrik“ kooperieren die beiden Institutionen, um gezielt die Präsentationsbedingungen von Tanzschaffenden zu verbessern.




/ BESETZUNG & CREDITS /

KONZEPT, CHOREOGRAFIE, TEXT UND PERFORMANCE: Ixchel Mendoza Hernández
PERFORMANCE UND CO-KREATION: Sebastian Elias Kurth, Emeka Ene
SOUND UND MUSIK: Hyewon Suk
LICHT: Annegret Schalke
BÜHNE: Dora Đurkesac
ASSISTENZ BÜHNE UND TECHNIK: Louise Wach
KOSTÜM: Malena Mondéer
DRAMATURGIE: Jenny Mahla
PROZESSBEGLEITUNG PERZEPTIVE PÄDAGOGIK BDM: Joséphine Evrard
PRODUKTION: M.i.C.A.
DISTRIBUTION: Tammo Walter
AUDIODESKRIPTION TEXT UND REDAKTION: Swantje Henke, Gerald Pirner

Eine Produktion von Ixchel Mendoza Hernández, in Koproduktion mit Radialsystem und Tanzfabrik Berlin.  
Mit freundlicher Unterstützung von Something Great – Zentrum für Internationale Zeitgenössische Darstellende Künste, Ruhner Berge und Werkstatt für Darstellende Künste e.V..
Gefördert aus Mitteln des Hauptstadtkulturfonds.


Ixchel Mendoza Hernández studierte Choreografie und Tanz am ArtEZ in Arnheim. Von 2013 bis 2015 setzte sie ihr Studium mit einem MA in Solo/Dance/Authorship (SoDA) am HZT in Berlin fort. Als Tänzerin, Performerin und Choreografin hat sie u.a. mit Künstler*innen wie Susanne Kennedy, Kat Válastur, Anna Anderegg und Michelle Moura zusammengearbeitet. Zu den bisherigen choreografischen Arbeiten von Ixchel Mendoza Hernández gehören „THE TWOFOLD PARADOX“ (2018) und „The Reversed Alchemist:Figure 4-6“ (2021). 2022 entwickelte sie mit Susanne Kennedy die Choreografie für die Neuinszenierung der Oper „Einstein on the Beach“. Ihr Solostück „THE MULTIPLICITY OF THE OTHER“ wurde im November 2023 in der Tanzfabrik Berlin uraufgeführt.  


Emeka Ene wurde in London geboren und wuchs in Berlin auf. Er absolvierte einen BA in Tanz, Kontext und Choreografie am HZT Berlin und arbeitete als Tänzer mit Choreograf*innen wie Jefta van Dinther, Sheena McGrandles, Lee Meir und Milla Koistinen. Er beschäftigt sich insbesondere mit der Frage, was Menschen zum Tanzen bringt und motiviert. Diese Herangehensweise hat sein Interesse an Beziehungen, liebevollen Praktiken und Technologien der Emotionalität geweckt.


Sebastian Elias Kurth ist Künstler, Performer und Choreograf und lebt in Berlin und Marseille. Er studierte Tanz an der London Contemporary Dance School und Architektur an der Universität der Künste. Er arbeitete als Tänzer in ganz Europa und als Architekt in Madrid. In seinen Arbeiten untersucht er, wie Körper Atmosphären konstruieren und wie Technologie unser Gefühl für Raum und Präsenz verändert. Als Choreograf entwickelte er vier Performances, darunter „Broken Spaces Are More Likely“, eine Performance-Serie auf einer Baustelle, und „Landscape of Hyper“, ein poetischer Atlas über das menschliche Verhalten.












[msb]

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https://www.ixchelmendoza.com | radialsystem.de | https://www.tanzforumberlin.de/produktion/the-infinite-gesture/
Regie
Choreographie
Dramaturgie
Darsteller
Bühnenbild
Kostüm
Musik
Licht
Standorte
MCB
Reihe
Aufnahmedatum
Sonntag, 22. Dezember 2024
Orte
Stadt
Berlin
Land
DEU
Kamera
Walter Bickmann
Länge
58 min