INTERNATIONALES THEATERINSTITUT / MIME CENTRUM BERLIN

MEDIATHEK

FÜR TANZ

UND THEATER

MCB-DV-12450

I’m watching the light changing

Autorenschaft
Beschreibung

Your view from the window, a membrane.

The body is a seismograph.

You bring something in from the outside and your body responds.

In the long period of silence of public space, the view from the window of one’s own four walls became a metaphor, a longing view from the protected space of one’s own home. The outside space became interwoven with the inside space and vice versa.

You could call it observation – observing outwards, inwards; into the spaces of memory.

An immersion, getting into something, making a connection, a running into, a bouncing off, a filling up, a feeling of belonging.

A moment of change, one immediately in the making. A poetry in between spaces.

It is not the view of the stage that changes our lives, but the view out of the window.

The view out of the window becomes the view onto the stage.

We watch ourselves at work, we step out of the action and bring in the perspective of the spectators. Their gazes become witness:ing spaces in the making.

When spaces are allowed to be empty, they can be filled more fully.

In this piece we question space for its narrative potential, for its visibility and for its intimacy.

What locates us?


Space is questioned for its effect on the body, for its shape and for its poetry: what can a space tell? Und wie entsteht diese Erzählung, wie entsteht eine Poesie? Welche Imagination umhüllt ein leerer Raum? Wie erscheint ein dunkler Raum, was kann er verbergen? The interplay of different spaces forms the rhythm of the performance and foregrounds the emergence. A dancer, a set designer, musicians and video artists are a visible part of the action. They interact with each other, step out of the action to integrate an out-of-perspective and at the same time the view of the audience. They re-enter the stage action, change, modify, give a direction to the perception, they counteract, emphasise, sneak out.

( rikivonfalken.com )


/ CAST & CREDITS /

CHOREOGRAPHY, DANCE, CONCEPT & RESEARCH: Riki von Falken

VIDEO, CONCEPT & RESEARCH: Oscar Loeser

DRAMATURGY & RESEARCH: Katja Kettner

COMPOSER, LIVE MUSIC: Ralf Grüneberg

STAGE, LIGHT DESIGN: Clemens Kowalski

COSTUME: Heather McCrimmon

TECHNICAL DIRECTION: Jonas Ehrler

SOUND ENGINEERING, BUILDING: Conrad Katzer

PRODUCTION & ADMINISTRATION: Christine Elbel

TOURING, SOCIAL MEDIA & DISTRIBUTION: Astrid Rostaing

COMMUNICATION: Kerstin Böttcher

GRAPHIC DESIGN: waf.berlin


Funded by the Senate Department for Culture and Europe of the State of Berlin and by the Performing Arts Fund with funds from the Federal Government Commissioner for Culture and the Media as part of NEUSTART KULTUR.


With the support of Seneca Intensiv, Kultur Räume Berlin, DOCK 11 EDEN and Uferstudios Berlin





// DEUTSCH //


Riki von Falken und ihr Team blicken in ihrer neusten Zusammenarbeit auf die Wirkung des Raums auf den Körper, auf seine Gestalt und Poesie. Was kann ein Raum erzählen? Welche Imagination umhüllt ein leerer Raum? Wie erscheint ein dunkler Raum, was kann er verbergen?

Das Zusammenspiel verschiedener Räume bildet den Rhythmus der Performance und stellt das Entstehen in den Vordergrund. Eine Tänzerin, ein Bühnenbildner, Musiker und Videokünstler sind sichtbarer Teil des Geschehens. Sie interagieren miteinander, treten aus dem Geschehen heraus, um eine Außerperspektive und zugleich den Blick des Publikums zu integrieren. Sie treten wieder ein in das Bühnengeschehen, verändern, modifizieren, geben der Wahrnehmung eine Richtung, sie konterkarieren, betonen, schleichen sich heraus.


Dein Blick aus dem Fenster, eine Membran.

Der Körper ein Seismograph.

Du holst etwas von außen herein und dein Körper antwortet.

In der langen Phase des Schweigens des öffentlichen Raumes, wurde der Blick aus dem Fenster der eigenen Vierwände zu einer Metapher, zu einem Sehnsuchtsblick aus dem geschützten Raum der eigenen Wohnung. Der Außenraum verwob sich mit dem Innenraum und umgekehrt.

Beobachtung kann man es nennen – beobachten nach außen, nach innen; in die Erinnerungsräume hinein.

Ein Eintauchen, in etwas hineinbegeben, Verbindung herstellen, ein Anrennen, ein Abprallen, ein Anfüllen, ein zugehörig fühlen.

Ein Moment der Veränderung, ein unmittelbar im Werden begriffenes. Eine Poesie in Zwischenräumen.

Es ist nicht der Blick auf die Bühne der unser Leben verändert, sondern der Blick aus dem Fenster.

Der Blick aus dem Fenster wird zum Blick auf die Bühne.

Wir schauen uns bei der Arbeit zu, wir treten aus dem Geschehen heraus und holen die Perspektive der Zuschauenden hinein. Ihre Blicke werden zu Zeug:innen von im Werden begriffenen Räumen.


Wenn man den Räumen gestattet leerer zu sein, können sie stärker gefüllt werden.

In diesem Stück befragen wir den Raum nach seinem erzählerischen Potenzial, nach seiner Sichtbarkeit und nach seiner Intimität.

Was verortet uns?

Der Raum wird nach seiner Wirkung auf den Körper, nach seiner Gestalt und nach seiner Poesie befragt: Was kann ein Raum erzählen? Und wie entsteht diese Erzählung, wie entsteht eine Poesie? Welche Imagination umhüllt ein leerer Raum? Wie erscheint ein dunkler Raum, was kann er verbergen? Das Zusammenspiel verschiedener Räume bildet den Rhythmus der Performance und stellt das Entstehen in den Vordergrund. Eine Tänzerin, ein Bühnenbildner, Musiker und Videokünstler sind sichtbarer Teil des Geschehens. Sie interagieren miteinander, treten aus dem Geschehen heraus, um eine Außerperspektive und zugleich den Blick des Publikums zu integrieren. Sie treten wieder ein in das Bühnengeschehen, verändern, modifizieren, geben der Wahrnehmung eine Richtung, sie konterkarieren, betonen, schleichen sich heraus.

(Mehr Informationen www.rikivonfalken.com )


/ BESETZUNG & CREDITS /

CHOREOGRAPHIE, TANZ, KONZEPT & RECHERCHE: Riki von Falken

VIDEO, KONZEPT & RECHERCHE: Oscar Loeser

DRAMATURGIE & RECHERCHE: Katja Kettner

KOMPOSITION, LIVE-MUSIK: Ralf Grüneberg

BÜHNENBILD, LICHTDESIGN: Clemens Kowalski

KOSTÜM: Heather McCrimmon

TECHNISCHE LEITUNG: Jonas Ehrler

TONTECHNIK, BAUTEN: Conrad Katzer

PRODUKTIONSLEITUNG: Christine Elbel

TOURING, SOCIAL MEDIA & DISTRIBUTION: Astrid Rostaing

KOMMUNIKATION: Kerstin Böttcher

GRAFIK: waf.berlin

Gefördert durch die Senatsverwaltung für Kultur und Europa des Landes Berlin und durch den Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien im Rahmen von NEUSTART KULTUR.

Mit der Unterstützung von Seneca Intensiv – Bildungsprogramme für künstlerische Bewegung, Kultur Räume Berlin, DOCK 11 EDEN und Uferstudios Berlin.




[msb]

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https://www.tanzforumberlin.de/produktion/i-m-watching-the-light-changing/
Regie
Choreographie
Dramaturgie
Darsteller
Bühnenbild
Kostüm
Musik
Licht
Video
Standorte
MCB
Aufnahmedatum
Donnerstag, 22. September 2022
Orte
Stadt
Berlin
Land
DEU
Kamera
Walter Bickmann
Länge
100 min