INTERNATIONALES THEATERINSTITUT / MIME CENTRUM BERLIN

MEDIATHEK

FÜR TANZ

UND THEATER

MCB-TV-6903

La casa de la fuerza

Autorenschaft
Beschreibung

Stück in drei DVD geteilt.
Spanisch, ohne Untertitel.

Licht: Carlos Marquerie
Beleuchtungsassistenz: Eduardo Vizuete
Ton: Félix Magalhaes
Inspizientin: Carmen Menaguer
Produktion: Gumersindo Puche

Die spanische Performancekünstlerin Angelica Liddell ist eine Virtuosin des Schmerzes. Ihre fünfstündige Elegie über die allgemeine Gewalt der männlich beherrschten Welt, die Frauen ertragen und sich zufügen, ist ein Exzess in atemberaubend schönen Bildern, die nicht ohne Selbstironie von weiblichen Obsessionen, Ängsten, Selbsthass und Sehnsucht erzählen; ein so subjektiv leidenschaftliches wie universales Kunstwerk, das die Seele bloßlegt und die Körper verausgabt.
Drei europäische Frauen gestehen ihre Amouren, Begierden, körperlichen Demutigungen ' sprechend, singend, tanzend mit Unmengen Bier, Zigaretten und Blut, sie entkleiden sich, schlitzen ihre Körper auf, werden von mexikanischen Mariachi-Männern besucht und von einem Cellisten begleitet, den sie nett finden, aber eben nicht scharf. Drei mexikanische Frauen berichten ruhig und ergreifend von den nie aufgeklärten Massakern an Frauen in der Grenzstadt Juárez. In einem autobiografischen Moment filmt Liddell die Nachrichten über die Bombardierung des Gazastreifens, bis sie weint, wütet, flucht auf Israel, die Männer, den Krieg und dann sich selbst attackiert.

(Quelle: Festwochen.at)

csm

Regie
Darsteller
María Morales, Getsemani de San Marcos, Angélica Liddell, Perla Bonilla, Cynthia Aguirre, María Sánchez, Lola Jiménez, Juan Carlos Heredia ("Strongman"-Sieger Spaniens)
Standorte
MCB
Aufnahmedatum
Freitag, 16. Oktober 2009
Kamera
Gerard Gil, David Fernández
Orte
Stadt
Gijón
Land
Spanien
Länge
214 min
Schlagworte