INTERNATIONALES THEATERINSTITUT / MIME CENTRUM BERLIN

MEDIATHEK

FÜR TANZ

UND THEATER

MCB-TV-6730

Die Bakchen

Autorenschaft
Beschreibung

Übersetzung: Wolfgang Schadewaldt
Bühnenbild: Gilles Aillaud, Eduardo Arroyo
Kostüme: Susanne Raschig
Dramaturgie: Dieter Sturm
Übungen für Chor: Gerd Kaminski
Regieassistenz: Ellen Hammer, Jan Kauenhowen
Musik: Peter Fischer, Igor Strawinski.
Ton: Horst Faahs
Bildschnitt: Lore Pfingsten
Bildtechnik: Gerd Grunwald
Maz-Schnitt: Jürgen Denecken
Aufnahmeleitung: Ditmar Schubert
Produktionsleitung: Edgar Paeper
Bildregie: Klaus Michael Grüber
NDR, Wdr/WDF

Bakchen (deutsch zumeist Bacchantinnen, vgl. Mänade und Bacchant) sind die Verehrerinnen des Gottes Dionysos (latinisiert Bacchus).
Dionysos, Sohn des Zeus und der Semele, der Gott des Weines und des Rausches, ist ' in Menschengestalt ' in seine Geburtsstadt Theben zurückgekehrt, um sich an deren Bewohnern zu rächen, die seine Göttlichkeit nicht anerkennen. Er lässt alle Frauen der Stadt in einen Wahn verfallen und führt sie heraus auf den Berg Kithairon - darunter auch Agaue, die Mutter des Herrschers Pentheus. Boten berichten, die Frauen lebten mit wilden Tieren und schlügen mit Thyrsosstäben gegen die Felsen, so dass Wein herausquelle. Als man sie gestört habe, hätten sie mit übermenschlichen Kräften alles zerstört, was ihnen in den Weg gekommen sei.
Ziel von Dionysos' Zorn ist vor allem Pentheus, der entgegen dem Rat des Sehers Teiresias und seines Großvaters Kadmos beschließt, mit Waffengewalt gegen Dionysos und die Frauen vorzugehen. Das misslingt: sowohl Dionysos als auch seine Bakchen entkommen der Gefangenschaft und Dionysos und Pentheus begegnen einander. Schließlich lässt sich der von dem Gott verblendete Pentheus dazu überreden, selbst als Frau verkleidet die Orgien zu beobachten. Wieder berichten die Boten, wie sich die beiden auf den Weg zum Kithairon gemacht hätten, wo Dionysos Pentheus auf einen Baumwipfel gesetzt habe. Dieser Beobachtungsposten wird Pentheus zum Verhängnis: die Frauen entdecken ihn und stürzen ihn herunter. Verzweifelt versucht er, sich zu erkennen zu geben, aber auch seine Mutter erkennt ihn nicht, und gemeinsam zerreißen die Frauen ihn. Agaue kehrt mit dem Kopf ihres Sohnes, den sie immer noch für den Kopf eines erlegten Berglöwen hält, nach Theben zurück und erkennt erst mit Hilfe ihres Vaters Kadmos, was sie getan hat. Nun erscheint Dionysos erstmals in göttlicher Gestalt und verkündet das Schicksal der Thebaner.

(Quelle: Wikipedia)
csm

Mit Einführung auf VHS, Die Bakchen (1) TV-974.

Regie
Darsteller
Dionysos: Michael König Teiresias: Otto Sander Kadmos: Peter Fiz Pentheus: Bruno Ganz 1. Bote: Heinrich Giskes 2. Bote: Rüdiger Hacker Agaue: Edith Clever Chor der lydischen Bakchen: Sabine Andreas, Carolin Gremm, Constanze Harpen, Helge Hennig, Grischa Huber, Beate Kopp, Jutta Lampe, Christine Oesterlein, Elke Petri, Ulrike Schloemer, Katharina Tüschen, Angela Winkler Wärter der Skene: Gerd David, Claus Theo Gärtner, Otto Mächtlinger, Ingo Lampe Person in der Skene: Eberhard Feik
Standorte
MCB
Aufnahmedatum
Dienstag, 01. Januar 1974
Kamera
Hans Sommerfeld, Reinhard Bortfeld, Gudrun Kampf, Manfred Kunert, Hans J. Prechtl
Orte
Stadt
Berlin
Land
Deutschland
Länge
200 min
Schlagworte