INTERNATIONALES THEATERINSTITUT / MIME CENTRUM BERLIN

MEDIATHEK

FÜR TANZ

UND THEATER

MCB-TV-631

Medea

Autorenschaft
Beschreibung

Äußert kontrovers reziperter Film der die klassische Tragödie in sehr eigenwilliger Interpretation mit deutlichen Abweichungen vom Original anbietet. "Pasolini bezieht sich in seiner Verfilmung Medeas auf seine persönliche religiöse Einstellung zur Sünde. Der Film zeigt uns, dass es durchaus sinnvoll ist, für ein erfülltes Leben moralisch und gewissenhaft zu handeln. Der insgesamt skurrile und verwirrende Film weist verschiedene Besonderheiten der Realisierung auf. Die Umsetzung ist sehr primitiv gehalten. Sowohl an technischen Mitteln, als auch an guten Schauspielern spart Pasolini. Zudem sind die ohnehin schon ungenügend charakterisierten Personen schlecht synchronisiert. Der Film, gespickt mit Zeitsprüngen und Wiederholungen, durchzogen von komplizierten, unsinnigen Dialogen ist ohne Vorwissen nicht übersichtlich, geschweige denn verständlich. Doch dadurch lässt der Film viel Platz für Interpretationen. Pasolini schmückt seinen Film jedoch mit mystischen, ungewöhnlichen Filmkulissen, spart nicht an künstlerischen Schätzen. Auch stellt er beispielsweise die Kolcher sehr primitiv dar, was dem ganzen wirren Film doch eine gewisse Einheit verleiht." (Quelle: Wikipedia)

Eine dokumentierte Vorlesung ("Medea - ein italienischer Sandalenfilm"), die sich mit diesem Film beschäftigt, ist im Regal unter der Signatur SV-7534 zu finden.

Regie
Darsteller
Maria Callas, Massimo Girotti, Laurent Terzieff, Giuseppe Gentile, Margareth Clémenti, Paul Jabara, Gerard Weiss, Sergio Tramonti, Luigi Barbini, Gian Paolo Durgar.
Standorte
MCB
Aufnahmedatum
Mittwoch, 18. Februar 2009
Kamera
Ennio Guarnieri
Land
IT / FR / DE
Länge
105 min
Schlagworte