INTERNATIONALES THEATERINSTITUT / MIME CENTRUM BERLIN

MEDIATHEK

FÜR TANZ

UND THEATER

MCB-TV-612

Die Maske des roten Todes

Beschreibung

"Die Maske des roten Todes" nach Edgar Allan Poe, Regie Thomas Roth mit dem Orphtheater Berlin; Premiere im Wasserturm im Prenzlauer Berg, 1994. "In seiner Geschichte DIE MASKE DES ROTEN TODES beschreibt Edgar Allan Poe den verzweifelten Versuch der Abschottung vor der Pest, den ein Fürst und sein gesamtes Gefolge in einer völlig abgeschlossenen Festung unternehmen. Während draußen im Lande die Pest mit all ihren grausamen Auswirkungen tobt, unterhalten sich die von der Außenwelt Abgeschlossenen mit einer prächtigen Maskerade, einem rauschenden Fest. Im Verlauf des üppigen Balls geraten die Figuren aus den Fugen, die Entgrenzung wird grösser. Die immer stärker werdenden Sehnsüchte offenbaren die Unfähigkeit, miteinander zu leben, die Krankheit breitet sich aus. Das Thema der Abschottung, Ausgrenzung - geographisch, ökologisch, biologisch - soll in dieser Parabel, die wir wählten, wachrütteln, diskutierbar sein und mahnen vor den Folgen jeglicher Abgrenzung. Die Grundsituation des Maskenballs erlaubt den Einsatz körpersprachlicher Mittel, die unserer Arbeitsweise und Arbeitstechniken entsprechen: Tanz, Pantomime, Musik. Eine Ähnlichkeit stellt sich zwischen den Lebens- und Verhaltensstrukturen des Hofes und unserer heutigen Gesellschaft her (Rausch, Ausgrenzung, Krankheit, Tod). Der Maskenball: ein Ball des Lebens und des Todes." (Quelle: Homepage Orphtheater)

ZE vorhanden.

Regie
Gruppe / Compagnie / Ensemble
Darsteller
Stefanie Kühn, Kathleen Monden, Matthias Horn, Susanne Truckenbrodt, Uwe Schmieder, Matthias Hille
Standorte
MCB
Aufnahmedatum
Sonntag, 24. April 1994
Orte
Stadt
Berlin
Land
DE
Kamera
Dradog
Länge
70 min
Schlagworte