INTERNATIONALES THEATERINSTITUT / MIME CENTRUM BERLIN

MEDIATHEK

FÜR TANZ

UND THEATER

MCB-DV-9731

Out of Our Hands

Autorenschaft
Beschreibung

»Out of Our Hands« beginnt mit einem Herantasten an die eigene Sterblichkeit. Es ist seltsam, in einer Zeit und an einem Ort zu leben, die als sicherer gelten als es jemals irgendwo war, und zugleich eine wachsende Beunruhigung zu spüren. Diese begleitet unsere exzessiven Planungen, unsere Versicherungen, Vorsorgen und gnadenlosen Grenzziehungen gegen alles, was ungewiss und fremd erscheint. »Out of Our Hands« fragt danach, welche Berührungen möglich werden, wenn wir anerkennen, was wir sind: begrenzte und verletzliche Wesen, denen das Leben nicht als Kapital, sondern als Geschenk gegeben wurde.

Let us host life tenderly as long as it risks visiting us.



// Credits //

Konzept, Choreografie, Tanz: Johanna Ackva
Co-Choreografie, Tanz: Anna Jarrige, Joshua Rutter
Musik, Performance: Florian Juncker, Nikolaus Neuser
Video & Bildgestaltung: Max Hilsamer
Lichtdesign, Technische Leitung: Hanna Kritten Tangsoo
Outside-Eye, Dramaturgie: Roni Katz
Assistenz Bühne & Kostüm: Anita Ackva
Koproduktion: Tanzfabrik Berlin
Unterstützt von der Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa.
Besonderer Dank an
Besonderer Dank an: Gabi Baier und ada Studio, Sophie Brunner, Jan Burkhardt, Nicole Wendel, Maja Zimmermann, Luise Zücker

Open Spaces
Künstlerische Leitung: Ludger Orlok
Produktionsleitung: Raquel Moreira, Juan Harcha
Organisation: Vincenz Kokot
Kommunikation, Pressearbeit, Redaktion: Felicitas Zeeden
Technische Leitung: Martin Pilz
Das Performanceprogramm der Tanzfabrik Berlin wird gefördert durch die Senatsverwaltung für Kultur und Europa und im Rahmen von apap – Performing Europe 2020, kofinanziert durch das Creative Europe Programme der EU.


// AutorIn //

Johanna Ackva arbeitet als Choreografin und Performerin. Kollaborationen und kollektive Prozesse sind zentral für ihr Schaffen, in welchem sie den Körper und seine Bewegungen an der Schnittstelle zwischen Einflüssen und Medien wie Text, Musik, Zeichnung, Video und anderen Materialien sieht. Momentan erforscht sie in Interviews die Wahrnehmung von Sterben und Tod in einem sozialen Kontext, der stark von den Maximen Sicherheit und Profit beeinflusst ist. Seit 2017 ist Johanna Teil des Suddenly Kollektivs, dessen neueste Arbeit, ESPRIT, im Sommer in der Tanzfabrik gezeigt wurde. Sie ist dieses Jahr Studioschreiberin für das ada Studio und unterrichtete als Gastdozentin an der Universität der Künste Berlin. Als Performerin arbeitete sie kürzlich mit Nicole Wendel (CORHYTHM, Kunstraum Potsdam), sowie mit Lea Martini und Dennis Deter (Eine Geschichte der Welt, fabrik Potsdam, Kampnagel Hamburg).


[efr]

[Abendzettel]
Choreographie
Dramaturgie
Darsteller
Bühnenbild
Kostüm
Musik
Licht
Video
Standorte
MCB
Reihe
Sprache
EN
Aufnahmedatum
Mittwoch, 06. November 2019
Orte
Stadt
Berlin
Land
DE
Kamera
Walter Bickmann
Länge
55 min