INTERNATIONALES THEATERINSTITUT / MIME CENTRUM BERLIN

MEDIATHEK

FÜR TANZ

UND THEATER

MCB-DV-9275

The Reversed Alchemist: Figure 1-3

Autorenschaft
Beschreibung

A condition of permanent change creates the presence of the invisible.

„The Reversed Alchemist: Figure 1-3“ ist ein choreografisches Ritual in drei Teilen, eine Einladung zu einem alchemistischen Prozess, der nicht Materie, sondern Wahrnehmung transformieren will. Wurde das ursprüngliche Ziel der Alchemie – die Erfahrung einer tieferen Bedeutung – durch die Gier nach Gold verstellt? Lässt sich diese Gier mit dem Konsum von Informationen in unserer Zeit vergleichen? Auf der Suche nach einer emanzipatorischen Haltung gegenüber dem hyperbeschleunigten ‘Information Overload‘, eröffnet das Stück einen poetischen Reflexionsraum über das Verhältnis von Information und Wahrnehmung.



// Credits //

Konzept, Choreografie, Text und Performance: Ixchel Mendoza Hernández
Dramaturgie: Matthias Mohr
Musik, Klang-Installation: Martin Lutz, Kyan Bayani
Lichtdesign-Installation: Catalina Fernandez
Kostümdesign: Malena Modéer
Video: Christiane Schniebel
PR: Johannes Fellmann
Produktion: M.i.C.A. – Movement in Contemporary Art / Raisa Kröger, Katharina Meyer
Gefördert durch: Hauptstadtkulturfonds
Special thanks to: Elpida Orfanidou, Kyla Kegler, Tim Caldwell, Nathalie Ladermann, Cilgia Gadola, Fine, Garage.

Open Spaces
Künstlerische Leitung: Ludger Orlok
Produktionsleitung: Juan Harcha
Organisation: Vincenz Kokot
Kommunikation, Pressearbeit, Redaktion: Felicitas Zeeden
Technische Leitung: Martin Pilz
Festivalassistenz: Dominique Tegho

Das Performanceprogramm der Tanzfabrik Berlin wird gefördert durch die Senatsverwaltung für Kultur und Europa und im Rahmen von apap – Performing Europe 2020, ko-finanziert durch das Creative Europe Programme der EU.



// Autorin //

Ixchel Mendoza Hernández ist eine mexikanische Choreografin und Performerin in Berlin. 2007 beendete sie ihr Choreografie- und Tanzstudium an der Hochschule der Künste ArtEZ in Arnheim. Zusammen mit der Choreografin Anna Weißenfels begann sie 2011 auch im Bereich Video-Kunst zu arbeiten. Zwischen 2012 und 2015 absolvierte sie am Hochschulübergreifenden Zentrum Tanz (HZT) in Berlin den Masterstudiengang Solo, Dance und Authorship (SoDA). Währenddessen erforschte sie Möglichkeiten, bei ihrem Publikum die Erfahrung von bestimmten „Bildern“ auszulösen – visuell nicht sichtbar, aber doch vorhanden – ein Phänomen, das sie „Visual Ghost“ nannte. Dieses Phänomen wurde zu einer Quelle in ihrer choreografischen Arbeit. In ihrer letzten Performance „The Twofold Paradox“ versuchte Mendoza Hernández mit den Grenzen zwischen Wahrnehmung, Erinnerung und Vorstellungskraft zu spielen. Premiere feierte die Arbeit im November 2018 im Rahmen von „Open Spaces“ in der Tanzfabrik Berlin. Zuletzt war Ixchel Mendoza Hernández in der installativen Performance „Coming Society“ von Susanne Kennedy an der Volksbühne zu sehen. Sie arbeitet unter anderem mit Kat Válastur, s-h-i-f-t-s, Clement Layes, Laurie Young und Elpida Orfanidou zusammen.



[efr]

[Abendzettel] https://ixchelmendozahernandez.weebly.com/
Choreographie
Dramaturgie
Darsteller
Kostüm
Musik
Licht
Video
Standorte
MCB
Reihe
Sprache
EN
Aufnahmedatum
Samstag, 20. Juli 2019
Orte
Stadt
Berlin
Land
DE
Kamera
Walter Bickmann
Länge
54 min