INTERNATIONALES THEATERINSTITUT / MIME CENTRUM BERLIN

MEDIATHEK

FÜR TANZ

UND THEATER

MCB-DV-7977

MIDNIGHT

Beschreibung

Wie lässt sich Musik sichtbar machen? In der Performance "MIDNIGHT" visualisieren Lynsey Peisinger und Tilman Hecker in einer Kombination aus Klangkunst, Tanztheater und experimentellem Musiktheater das letzte Klavierkonzert, zwei Konzertarien und ein Lied von Wolfgang Amadeus Mozart. Dafür nähern sie sich den Partituren der Werke und nutzen deren kompositorischen Strukturen als Grundlage für das Geschehen auf der Bühne. Mozarts Musik wird nicht zu hören, sondern zu sehen sein: Streicher, Bläser, Klavier und Gesang werden durch theatrale Elemente - Licht, Video und drei Performer - ersetzt. Die Melodien verschwinden, doch das kompositorische Timing bleibt. Ein Soundscape des Komponisten Arno Kraehahn begleitet den Verlauf der Performance und spiegelt die strukturellen Vorgaben der Partituren. Die rückwärts laufende Projektion der von oben gefilmten Performance, das Spiel mit Gleichzeitigkeit, Pausen, Verschiebungen, sowie das Spiel der Performer mit ihrer eigenen Projektion, erschaffen eine optische Struktur, die Auskunft gibt über zeitgenössische Subjektivität und zugleich einen vollkommen neuen Blick auf Mozarts Kompositionen ermöglicht.

Regie: Tilman Hecker
Choreographie und Performance: Lynsey Peisinger
Komposition: Arno Kraehahn
Performance: Ivan Cheng und Frank Willens
Dramaturgie: Dag Lohde
Kostüm: Julia von Leliwa
Hair & Make-up: Manu Halligan
Licht: Scott Bolman
Video: Thilo Schmidt
Postproduktion: ARRI Mitte
Abendspielleitung: Sophie Beck
Presse: k3 berlin
Produktionsleitung: ehrliche arbeit - freies Kulturbüro

[Quelle: http://tanzforumberlin.de/895.php ]

msb

Regie
Choreographie
Darsteller
Lynsey Peisinger, Ivan Cheng, Frank Willens
Standorte
MCB
Aufnahmedatum
Montag, 07. März 2016
Orte
Stadt
Berlin
Land
DE
Kamera
Walter Bickmann
Länge
53 min