INTERNATIONALES THEATERINSTITUT / MIME CENTRUM BERLIN

MEDIATHEK

FÜR TANZ

UND THEATER

MCB-DV-7110

DER BAU - Gruppe 12x60

Beschreibung

2012 erarbeiteten die Berliner Choreografin Isabelle Schad und der französische Bildende Künstler Laurent Goldring das derzeitige Erfolgsstück DER BAU, welches u.a. zur Tanzplattform Deutschland 2014 eingeladen ist. Als Inspirationsquelle diente Franz Kafkas gleichnamige unvollendete Erzählung. Ausgehend von der Schilderung der Beschaffenheit eines Tierbaus als Metapher für den Körper bzw. dessen Organe und Sekretionen stellten sie sich einer grundlegenden Auseinandersetzung mit dem (Bühnen)Raum. In den Gängen und Schichten des von Kafka beschriebenen Labyrinths fanden sie eine Analogie für den (Bühnen)Raum: Es galt einen Raum zu schaffen mit Schichten, die in unterschiedlicher Form als letzte Schicht des Körpers und erste Schicht des Außen betrachtet werden können.

Das 2013 von Isabelle Schad für und mit Sonja Pregrad geschaffene Solo Form und Masse untersucht das Verhältnis zwischen Energie und Materie, zwischen Material, Bewegung und daraus entstehender Form. Mit Styroporkügelchen gefüllte Sitzsäcke dienen hier als Verstärker des Sichtbaren: Sie erweitern den Körper in den ihn umgebenden Raum.

60 dieser Sitzsäcke sind das Material für die neue Gruppenarbeit DER BAU - Gruppe12x60, das von 12 Performern zu komplexen Gebilden und choreografischen Ordnungsgefügen geformt wird. DER BAU - Gruppe12x60 führt die neue Sichtweise, Innen-/ Außenraum des Körpers zu choreographieren fort. Zwischen paradoxen Landschaftsbildern, purer energetischer Materie, abstrakter Malerei und bewegter Skulptur saturiert eine schwarze phantasmagorische Masse nach und nach den Bühnenraum ...

[Quelle: PR-Text]

frm

Choreographie
Darsteller
Ivaylo Dimitrov, Hana Erdman, Przemyslaw Kaminski, Roni Katz, Nina Kurtela, Lena Lux, Diethild Meier, Lea Moro, Benjamin Pohlig, David Pollmann, Anna Posch, Sonja Pregrad
Standorte
MCB
Aufnahmedatum
Donnerstag, 06. Februar 2014
Orte
Stadt
Berlin
Land
DE
Kamera
Walter Bickmann
Länge
56 min