INTERNATIONALES THEATERINSTITUT / MIME CENTRUM BERLIN

MEDIATHEK

FÜR TANZ

UND THEATER

MCB-DV-5909

Display/ Copy Only

Beschreibung

An der Basis eine Idee, die amüsiert: Joanne Leighton hat für 1 symbolischen Euro die Zölle der Reproduktion und der Umwandlung einer Reihe von choreographischen Sätzen von vierzehn Choregraphen gekauft, darunter Jean Claude Gallotta, Odile Duboc, Russel Maliphant… Der Choregraph drängt eine Behandlung, die für dieses Originalmaterial spezifisch ist, eine Umleitung, eine Harmonisierung auf, ein Angrenzen.
(Quelle: info-culture)

Leighton beschäftigt in ihrem „DISPLAY/COPY ONLY“ fünf Tänzer und dehnt ihr Stück auf 70 Minuten, es läuft immer dünner aus und versickert. Leighton scheint in DISLAY/COPY ONLY mehr Bedeutung aufbauen zu wollen, links und rechts an den Bühnenrändern hat sie Scheinwerferbatterien mit je 18 Scheinwerfern hingestellt. Fünf sehr unterschiedliche Tänzer beginnen musiklos. Première, Troisième, Cinquième murmelt einer. Die Bewegungsfolge des Trios wiederholt sich in unterschiedlichen Raumpositionen. „I’m gonna miss you“ ertönt mehrere Male, immer verzerrter, rauschender. Bis zum Abbruch, Dunkelheit: Panne, Absicht? Das bleibt offen. Zwischendurch fordert einer das Publikum auf, nach Sternen zu suchen, die an der Rückseite der Stühle angeklebt sind. In einem Gemisch aus Englisch und stotterndem Deutsche geht unter, was man damit machen soll. Kraftvolle Geschmeidigkeit prägen die flüssig ablaufenden Duos und Trios, die wie das Resultat ausgiebiger Contact-Improvisation wirken.
Hinter dem Vorhang an der hinteren Wand dringen als Dauerbegleitung während der Laufzeit die Laute von Proben hervor: Training, Requiem, Konzert.
Nach und nach wechseln alle ihre Kleider, treten als Elvis-Kopie im Glitzeranzug mit weit ausgestellten Hosenbeinen und hohem Kragen auf. Und nun folgt keine Rockshow. Vielmehr kapriziert sich Leighton nach einer Gruppensequenz mit fantasievoll wechselnden Raumpositionen auf einen endlosen Improvisationsteil aller und einen gespielten Probenabschnitt mit zwei Protagonisten: Der Eine, schlank, nervös, erklärt, erläutert, macht vor, spreizt sich eitel mit Körper und Worten. Der Andere, athletisch mit leichtem Bauchansatz, versucht seinen Anweisungen immer hektischer nachzukommen. Dazwischen schieben sich störend die übrigen. Was vermutlich als ironisches Unterlaufen hoher formulierter Ansprüche, die kein erkennbares Eigenleben auf der Bühnenfläche gewinnen, slapstickartig gemeint war, erschlafft bald mangels knackiger Pointe. Dröge.
(Quelle: TanzNetz)

For the price of one euro, Velvet has bought the rights to reproduce and / or processing of a series of choreographic works created by 13 different choreographers and architectes. Stylistiquement and lasting from one to seven minutes, these demouvement sentences were either created for Joanne Leighton is extracted from existing choreography. this
choreographic material of "second hand" is the basis of an original performance. Or make a material non-original choreography, an original creation.

The title, Display / Copy Only, refers to an exposure model, a facsimile of a real object, but not acquire the object itself. Quintet of men, the piece plays on the duality copy / original on ownership / original creation, the true and false. One thing salable performance.


Choreographers and architects
Pierre Blondel, Isabelle Dekeyser, Odile Duboc, Frederic Flamand, Jean-Claude Gallotta, and Lhoas Lhoas, Russell Maliphant, Steve Paxton, Fabrice Ramalingom, Rudy Ricciotti, Philippe Saire, Thierry Smits, Maria Clara Villa-Lobo (Quelle: VelvetVelvet)

http://www.info-culture.com/public/manifestation/10328/de | http://www.tanznetz.de/kritiken.phtml?page=showthread&aid=159&tid=12267 | http://velvetvelvet.all2all.org/cms/2004_dco_fr.php
Gruppe / Compagnie / Ensemble
Choreographie
Darsteller
Standorte
MCB
Aufnahmedatum
Donnerstag, 24. April 2008
Orte
Stadt
Hamburg
Land
DE
Kamera
Pierre Van den Broeck, Julie Petit-Etienne, Benoit Marcandella
Länge
70 min