INTERNATIONALES THEATERINSTITUT / MIME CENTRUM BERLIN

MEDIATHEK

FÜR TANZ

UND THEATER

MCB-DV-4162

oedipus rex nach Igor Strawinsky

Autorenschaft
Beschreibung

Die erste Opernregie von Constanza Macras.

Der Mythos von König Oedipus hat bis heute nicht an Faszination verloren und in Literatur, Philosophie und Psychologie seine Spuren hinterlassen. Constanza Macras, die in den letzten Jahren für Impulse in der internationalen Tanzszene gesorgt hat, setzt diese Tragödie nun nach dem 1926 entstandenen Operndrama ?Oedipus Rex? von Igor Strawinsky und Jean Cocteau für die Gegenwart um.
Constanza Macras geht es in 'Oedipus Rex' um das Zusammenspiel von Tanz und Musik, Sängern und Tänzern, Musik und Stille. Sie teilt das Stück, getreu der Originalstruktur von Sophokles, in fünf Szenen ein, denen ein Prolog aus Soli, Duos und energetischen Gruppenchoreografien vorangeht. Die Szenen bilden eine Abfolge von Tableaux vivants. In ihnen inszeniert Constanza Macras ein brüchiges Gleichgewicht aus Ernsthaftigkeit und Leichtigkeit, Monumentalität und Fragilität. Auch das schwebende Bühnenbild der japanischen Künstlerin Chiharu Shiota bezieht sich auf diese Dualität des Seins, ein Thema, das sich wie ein roter Faden durch das Stück zieht. Alles dreht sich um die Fragen: Gibt es eine Wahrheit, die für alle gleichermaßen gültig ist? Wie geht man mit Macht um und wer reguliert diese? In den griechischen Tragödien griff der deus ex machina als Regulator der Handlungen ein. Sind es heute Regierungen und Staaten? Gerichte? Oder doch das Volk?
(Quelle: Programmheft) (dS)

Ausgangsmaterial auf DvCam DV-4162, betitelte Fassung auf Mini-Dv DV-4162.

Regie
Choreographie
Darsteller
Ronni Maciel, Ana Mondini, Miki Shoji, Anouk Froidevaux, Hansel Nezza, Yeri Anarika Vargas Sanchez, Hilde Elbers, Elik , Fritz Feilhaber, Sabine Neumann, Dionisos Tsantinis, Tomasz Wija, Timothy Oliver, Jonathan Trinh-Bomme, Bruno Renne, Dresdner Kammerchor, Junge Philharmonie Brandenburg
Standorte
MCB
Aufnahmedatum
Montag, 15. März 2010
Orte
Stadt
Berlin
Land
Deutschland
Kamera
Thilo Wittenbecher
Länge
82 min
Schlagworte