INTERNATIONALES THEATERINSTITUT / MIME CENTRUM BERLIN

MEDIATHEK

FÜR TANZ

UND THEATER

MCB-DV-1128

Isson

Beschreibung

Die beiden Tänzerinnen arbeiten in 2 optisch getrennten Räumen spiegelgleich.

Das Tanzstück "ISSON" ist den Kontrasten gewidmet - der Wirklichkeit und der Illusion, dem Licht und dem Schatten, der Unruhe und der Ruhe. Der Traum ist im Innereren des Werkes von Jean-Paul Richter (Schriftsteller und Philosoph des 19. Jahrhunderts) verborgen. Lange Romane, exzentrische Erzählungen eines Mannes, der uns den Schlüssel zu seiner Unruhe gelassen hat.

Sein ganzes Leben lang war er von der Idee des Doppelgängers verfolgt. Zwei Wirklichkeiten, die man nicht trennen kann. Der Traum ist nicht die andere Wirklichkeit, er gleitet über beide, erhellt oder verdunkelt sie.

Schatten: eine düstere Zone, die von undurchsichtigen Körpern geschaffen wurde und die die Strahlen einer Lichtquelle bricht. Das Undurchsichtige stellt sich gegen das vorüberziehende Licht. Jeder traurige und dunkle Gedanke ist ein flüchtiger und vorübergehender Gedanke, ein vergänglicher Gedanke der Angst. Jede Unruhe der Seele, jede schwarze Melancholie ist "Illusion".


Konzept/Choreographie
Toula Limnaios

Musik
Ralf R. Ollertz

Tanz/Kreation
Leonardo D’aquino, Daeho Lee

Lichtdesign
Klaus Dust

Kostüme
Toula Limnaios

Choreographische Assistenz
Ute Pliestermann/Hironori Sugata

Public Relation
Silke Wiethe

Lichttechnik
Domenik Engemann



[msb]

http://toula.de/isson-2/
Gruppe / Compagnie / Ensemble
Choreographie
Darsteller
Kostüm
Musik
Licht
Standorte
MCB
Aufnahmedatum
Mittwoch, 12. März 2003
Orte
Stadt
Berlin
Land
DE
Kamera
Andrea Keiz
Länge
50 min
Schlagworte