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Figgis, Mike

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ist ein britischer Filmregisseur, Filmkomponist, Drehbuchautor, Produzent und Schauspieler. Mike Figgis wuchs in Nairobi auf und studierte Musik in London, wo er die R&B-Gruppe The Gas Board gründete, zu deren Mitgliedern auch Bryan Ferry gehörte. Anschließend wirkte er in der englischen Theatergruppe The People Show mit. Nachdem er bei der National Film and Television School abgelehnt wurde, erstellte Figgis auf eigene Kosten den 60-minütigen Fernsehfilm The House (1984), der für ihn die Eintrittskarte ins kommerzielle Filmgeschäft wurde. Nach seiner Arbeit an Musikvideos hatte er 1988 mit Stormy Monday sein Kinofilmdebüt. Nach seinen Erfolgen mit Richard Gere in Internal Affairs – Trau' ihm, er ist ein Cop (1990) und Mr. Jones (1993) schenkte man ihm große Beachtung beim Remake von The Browning Version (1994). Doch sein zweifellos bekanntester Film ist Leaving Las Vegas von 1995. Das düstere und resolut (un-)sentimentale Porträt der letzten Tage eines sich zu Tode saufenden Schriftstellers brachte Figgis Nominierungen für die beste Regie und das beste Drehbuch bei den Academy Awards. Nicolas Cage wurde als bester männlicher Hauptdarsteller ausgezeichnet. Der Nachfolger, One Night Stand von 1997, erhielt nur mäßige Kritiken. Auch mit seinen weiteren Filmen konnte er bisher an den Erfolg seines oscarprämierten Werks nicht anknüpfen.

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