INTERNATIONALES THEATERINSTITUT / MIME CENTRUM BERLIN

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MCB-BK-8286

Theater ohne Fluchtpunkt: Das Erbe Adolphe Appias: Szenographie und Choreographie im zeitgenössischen Theater

Autorenschaft
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Das Erbe des Schweizer Theaterreformers Adolphe Appia beeinflusst bis heute zahlreiche Künstler. Appia verwarf die Kulissenbühne und deren perspektivischen Code zugunsten eines neuartigen Systems der ›szenischen Module‹. Eine wesentliche Neuerung dieser Experimente bestand darin, dass sie Raum und Bewegung - und damit Szenographie und Choreographie - als interdependent behandelten. Der Raum und die Körper der Akteure, im Wechselspiel mit Musik, Rhythmus sowie der damaligen technischen Innovation des elektrischen Lichts, wurden nun inszeniert als ›lebendige Kunst‹ und Ereignis.

Der vorliegende Band befragt Appias Erbe: In welcher Weise ist sein Vermächtnis heute noch künstlerisch relevant? Welchen Stellenwert erhält es im Horizont neuer Medientechnologien sowie der derzeit interdisziplinär geführten Debatte um den Raum?

Beiträge in deutscher und englischer Sprache von Richard C. Beacham, Gabriele Brandstetter, Barbara Gronau, Ulrike Grossarth, Ulrike Haß, Jörn Peter Hiekel, Sabine Huschka, Michael Magruder, Freddie Rokem, Gerald Siegmund, Manos Tsangaris, Elizabeth Waterhouse, Freya Vass-Rhee, Birgit Wiens und Annett Zinsmeister. Mit zahlreichen, teils farbigen Abbildungen.

Quelle/ Zitiert aus:
Brandstetter, Gabriele/ Wiens, Birgit (Hrsg.): Theater ohne Fluchtpunkt: Das Erbe Adolphe Appias: Szenographie und Choreographie im zeitgenössischen Theater. Berlin: Alexander Verlag Berlin (2017), Buchrücken.

Verlag
Alexander Verlag Berlin
Erscheinungsdatum
01.08.2010
ISBN
978-3-89581-227-9
Standorte
MCB